Cheb

Erste Erwähnungen über Cheb stammen aus dem Jahre 1061 im Zusammenhang mit dem Bau der Steinburg. Sie wurde von dem deutschen Kaiser Heinrich IV. gebaut als Bestandteil der Befestigung an der Grenze seines Reiches. Später kriegte Cheb als Erbe der deutsche Kaiser Friedrich Barbarossa und lies es zu einer prachtvollen Kaiserresidenz umbauen. Im Jahre 1322 unter der Regierung des böhmischen Königs Johannes von Luxemburg wurde Cheb ans Böhmische Königtum angeschlossen. Zu dieser Zeit war es schon eine Stadt und kriegte privilegierte Stellung eines Selbstverwaltungsraumes mit eigenem Tag. Am 25. Februar 1634 wurde in Cheb Albrecht von Wallenstein, Herzog der kaiserlichen Armee ermordet. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts begann eine heftige Entwicklung der Stadt, die zu einem bedeutenden touristischen Ziel wurde. Hier suchten Inspiration solche Persönlichkeiten, wie Friedrich Schiller oder Johann Wolfgang Goethe. In den 50. und 60. Jahren des 20. Jahrhunderts verlief in der Stadt eine weite Assanation und Rekonstruktion und im Jahre 1981 wurde Cheb als Denkmalschutzreservation erklärt.
Franzenbad

Das kleinste und anmutigste der Bad im böhmischen Bäderdreieck ist Franzensbad (Františkovy Lázně). Im Lauf der Jahrhunderte entstanden um die berühmte Franzensquelle Gebäude im Stil von Klassizismus und Empire. Wegen der Reinheit ihrer Baustiele, wurde die Stadt unter Denkmalschutz gestellt. Zu den schönsten architektonischen Denkmälern gehört die Empire-Kolonnade der Wiesenquelle und der Salzquelle, das Neorenaissancegebäude von Lázně II, Kurhaus, Lázně III., die Glaubersalzquellenhalle und der Pavillon über der Franzensquelle. Die Statue des kleinen Franz ist bei den Kurgästen besonders beliebt.
Kammerbühl

Der Komorní hůrka (Kammerbühl) ist einer der jüngsten erloschenen Vulkane des europäischen Festlandes. Seine Entstehungszeit ordnet sich zwischen dem Jungtertiär und dem älteren Quartär ein, der Vulkan bildete sich somit vor 2,7 Mill. bis 850.000 Jahren. Der Berg liegt an der rot markierten Hauptwanderoute von Cheb nach Františkovy Lázně. Eine Abzweigung führt zum Gipfel des Berges. Auf den Vorschlag von Goethe hin wurde einige Jahre nach seinem Tod (1834-37) von Kaspar Maria von Sternberg ein Stollensystem durch den Hügel angelegt. Als man auf den mit Basalt gefüllten Krater stieß, konnte der vulkanische Ursprung des Komorní hůrka (Kammerbühl) endgültig bewiesen werden. Zum Andenken an die Forschungen wurde am Stolleneingang ein Portal mit der Inschrift: DEN NATURFREUNDEN GEWIDMET v. G. K. STERNBERG; MDCCCXXXVII angebracht. An einem gegenüberliegenden Basaltfelsen befindet sich ein Relief mit Goethes Porträt und der Inschrift: GOETHE; DEM ERFORSCHER DES KAMMERBÜHLES - 1808, 1820; 1822
Schloss Kynzvart (Königswart)

Das an der Stelle einer mittelalterlichen Festung erbaute klassizistische Schloss ist von einem ausgedehnten englischen Park umgeben. Das Schloss diente als Sommerresidenz für den österreichischen Staatskanzler Clemens Fürst Metternich, der hier seine Kunstsammlungen konzentrierte – eine wertvolle Bibliothek sowie Münzen- und Kuriositäten.
Burg Vildštejn

Als eine der ältesten romanischen Burgen in Böhmen wurde sie erst im Jahr 2001 zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den Speisesälen werden Ritterfeste mit historischem Programm veranstaltet, in der Burgkapelle kirchliche sowie zivile Trauungen in historischer Atmosphäre durchgeführt. Die Kinder können eine kleine Ausstellung der Haus- und Wildtiere besuchen. Es ist eine von den ältesten Steinburgen in der Tschechischen Republik, sie wurde von dem Stamm Nothaft gegründet. Erste Erwähnung davon stammt aus dem Jahre 1166. Bis heute erhielten sich Zeichen der staufer Burgarchitektur. Im Burgareal befindet sich ein Schmauszimmer im gotischen Stil und ein kleines Museum mit dem Zeremoniellsaal, die in der ursprünglichen romanischen Kapelle gebaut wurden.
Burg Seeberg (Ostroh)

Die Burg erhebt sich auf einer Felszunge über dem Bach ungefähr 6 km nordwestlich von Franzensbad. Sie wurde wahrscheinlich schon Ausgang des 12. Jahrhunderts erbaut, die erste bestätigte Erwähnung stammt jedoch aus dem Jahr 1349. Die Burg war im Besitz einiger Adelsgeschlechter. Unter dem Besitzer Vít Dětřich wurde die Burg von den Schweden besetzt und in Brand gesteckt. Die Burg wurde restauriert und in das Eigentum der Stadt Cheb (Eger) übergeben. In der Burg können einige thematische Ausstellungen besichtigt werden.
Maria Loreto

Etwas außerhalb von Cheb/Eger, bei Altkinsberg (Starý Hroznatov), liegt die frühbarocke Wallfahrtskirche Maria Loreto. Der Name knüpft an eine Legende an, nach der die Nachfahren der Maria von Nazareth ins italienische Loreto auswanderten. Der Grundstein der Kirche wurde 1664 gelegt. Die Heiligtümer lagen bis 1989 im Sperrgebiet des Grenzlandgürtels und waren durch das tschechoslowakische kommunistische Regime der Zerstörung und Schändung preisgegeben. Nach der Wende gründeten die vertriebenen Egerländer 1992 den ,,Verein zur Erhaltung und Förderung der Wallfahrtskirche Maria Loreto in Altkinsberg im Egerland'. Mit einmaligem persönlichen Einsatz und finanziellem Engagement begannen Sie in Zusammenarbeit mit der Stadt und Kirche von Cheb/Eger mit dem Wiederaufbau Maria Loretos. Heute erstrahlt Maria Loreto in neuem Glanz. Der Meditationspark von Maria Loreto mit seinen großen Steinplastiken des ehemaligen Kreuzweges lädt zum Meditieren und stillen Gebet ein.
Chlum sv. Máří (Maria Kulm)

Etwa 25 Kilometer hinter der bayerisch-tschechischen Grenze im Egerland liegt die Ortschaft Chlum Svaté Mari - Maria Kulm. Ein ärmliches Dorf mit 500 Einwohnern. Einst war der Ort die wichtigste Wallfahrt im Egerland. Heute ist das Kirchen-Ensemble von Christoph Dientzenhofer völlig heruntergekommen. Egerländer, Bayern und Tschechen versuchen jetzt gemeinsam Maria Kulm zu retten - bevor es zu spät ist.Der Förderverein Wallfahrtskirche Maria Kulm e.V. wurde u.a. mit dem Ziel gegründet den Aufbau und Erhalt der Kirche zu unterstützen.
Hohenberg
Hohenberg an der Eger je historické německé město ležící přímo na hranici s ČR, kde sousedí s obcí Libá. Dominantou města je hrad Hohenberg ze 13. století, který je nejzachovalejším hradem v celých Smrčinách. V hradním nádvoří se skrývá knížecí dům ze 17. století, který dříve býval markraběcím loveckým zámečkem. Při návštěvě Hohenbergu by nikdo neměl opomenout návštěvu Muzea německého porcelánu, které představuje na 2000 m² porcelán vyráběný během třech staletí.
Waldsassen

Německé město se známou Stiftbazilikou - jedním z nejvýznamnějších kostelů Bavorska. Najdeme zde největší kostelní a klášterní kryptu Německa a působivé varhany, knihovní sál cisterciáckého opatství (perla řezbářského umění). Součástí kláštera je také klášterní zahrada "Naturerlebnisgarten"







